Mit der Festlegung des Ziels, das jeder Spieler in diesem Spiel haben sollte, lernen wir den Grundgedanken von Five Card Stud Poker kennen. Danach gehen wir auf die Regeln vom Five Card Stud Poker ein und erklären die unterschiedlichen Spielphasen. Am Ende zeigen wir einige der besten Hände auf, mit denen beim Five Card Stud Poker viel Geld gewonnen werden kann. Diesem Schlussteil wird außerdem die Einteilung der Karten nach ihren Farben hinzugefügt.
Das Ziel beim Five Card Stud Poker
Zweck des Spiels
Five Card Stud Poker wurde etwa 1850 erfunden. Auch heute noch wird es unter Pokerspielern gerne gespielt und ist eine der am meisten gespielten Varianten der Welt. Bei fast allen Pokervarianten besteht das Ziel darin, zum Gewinnen die bestmögliche Hand zusammenzustellen. Im Allgemeinen ist die stärkste Hand das höchste Blatt. Zum Erreichen dieses Ziels müssen alle möglichen Strategien und die wirksamsten Taktiken angewendet werden. Es geht allein darum, den Pot zu gewinnen und nicht nur aus Freude am Spaß am Spiel teilzunehmen.
Five Card Stud Poker Regeln
Für eine Partie Five Card Stud Poker wird ein Kartenstapel mit 52 Karten gebraucht. Vor Kartenausgabe haben die Spieler den Ante zu zahlen, d.h. den obligatorischen Ersteinsatz, dessen Wert vom am Tisch festgelegten Limit abhängt. Wie es der Name schon andeutet, setzt sich die Endhand aus fünf Karten zusammen, aus denen sich der Gewinner der Partie ergibt. Weiter unten betrachten wir die unterschiedlichen Phasen des Five Card Stud Poker. Nach der letzten Wette werden auf jeden Fall alle Karten aufgedeckt.
Die unterschiedlichen Spielphasen
Wie bei anderen Pokervarianten auch beginnt Five Card Stud Poker mit Ernennung des Gebers, Dealers oder Croupier. Bei Online-Spielen übernimmt das virtuelle Kasino diese Funktion. Vor Kartenausgabe zahlen alle Teilnehmer den Ante. Danach erhalten sie jeweils drei, von denen zwei verdeckt bleiben und eine aufgedeckt wird. Nun kommt es zur ersten Wette. Jeder Spieler analysiert sein Blatt und erhöht, schiebt oder steigt aus. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um eine Strategie, wie z.B. einen Bluff machen, in die Praxis umzusetzen. Die nächste Karte wird „Third Street“ genannt und vor der zweiten Wettrunde ausgegeben. Sie wird ebenso wie die vierte Karte, der eine dritte Wettrunde folgt, offen gegeben. Die fünfte Karte (River-Karte) wird verdeckt verteilt. Vor dem Showdown, d.h. dem Spielende, wenn die Karten gezeigt werden, findet eine letzte Wettrunde statt.
Einteilung der Kombinationen
Bei den Farben ist Pik die stärkste, gefolgt von Herz, Karo und zuletzt Kreuz. Die beiden besten Blätter des Spiels setzen sich aus fünf Karten der gleichen Farbe zusammen: Royal Flush (Zehn, Bube, Dame, König und Ass) und Straight Flush (eine andere Straße in der gleichen Farbe). Danach kommt Poker oder Vierling mit vier Karten gleichen Werts und in verschiedenen Farben. Nach dem Poker kommt Full House (drei gleichwertige Karten –Drilling- und zwei andere gleichwertige Karten –Paar-) und dann eine Hand mit fünf nicht aufeinander folgenden Karten der gleichen Farbe (Flush). Danach kommt der Straight (fünf aufeinander folgende Karten in unterschiedlichen Farben). Der Straight wird von drei gleichwertigen Karten mit zwei beliebigen gefolgt (Drilling oder Three of a Kind). Zuletzt kommen das doppelte Paar und das Paar. Hat niemand eines dieser Blätter, gewinnt die höchste Karte (High Card).